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Informationen



TV Weitnau


TV Weitnau startet in die Hallensaison


Die Sportgruppen des TV Weitnau starten wieder mit vollem Programm in die Saison 2017/18.

Im Bereich Volleyball haben sich bei den Damen eine Ligamannschaft und eine Hobbymannschaft neuformiert. Die Ligamannschaft trainiert nach wie vor am Mittwoch von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Halle Weitnau. Die neue Hobbymannschaft, die in der D-Klasse der Eichenkreuzrunde eingestiegen ist, trainiert donnerstags von 19.30 bis 21.30 zusammen mit der bereits bestehenden A-Klassen Hobbymannschaft in Weitnau sowie am Montag ab 20.00 Uhr in der Halle in Kleinweiler. Außerdem gibt es wieder eine Jugendmannschaft, die in der Hobbyrunde antritt. Herrentrainings gibt es Montag und Mittwoch. Die Herren sind in der Bezirksliga mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet, die Damen in der Kreisklasse mit zwei Siegen und einem Pokalsieg gegen Sonthofen 4. Wer mittrainieren will, meldet sich am besten bei Abteilungsleiterin Sigrid Guthsmuths (1469) oder Trainer Bernhard Hitzler (1415). Außerdem gibt es eine Freizeitvolleyballgruppe am Dienstag ab 20.45 Uhr zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Einfach dazukommen, alle werden hier integriert, ob erfahrene Altvolleyballer oder bewegungsbegeisterte Neulinge.

Im Tischtennis bietet Übungsleiterin Martina Laur ab 9. November ein Schnuppertraining für Kinder immer donnerstags ab 17.00 Uhr. Die Erwachsenen trainieren mittwochs ab 20.00 Uhr und am 6. Dezember wird es im Rahmen des Trainings ein Nikolausturnier geben, das für alle Interessierten offen ist.

Im Bereich Turnen bieten wir Mutter/Vater-Kind-Turnen jeden Dienstag ab 16 Uhr. Am Donnerstag ebenfalls ab 16 Uhr gibt es Kinderturnen für die verschiedenen Altersstufen. Fitness ist mit der Fit for Fun-Gruppe am Dienstag und in den Wintermonaten mit der Skigymnastik am Mittwoch vertreten.

Für Ältere Damen gibt es eine Rhythmische Gymnastik am Dienstag und eine Seniorinnengymnastik am Mittwoch. Für Herren wird am Mittwoch Faustball angeboten.

Über alle Hallenangebote informiert gerne Vorstand Rainer Hitzler (Tel. 08375 1415). Die genauen Zeiten können dem Hallenbelegungsplan entnommen werden, der auch unter www.tv-weitnau.de abrufbar ist.



Abteilung Leichtathletik


Die Weitnauer Kinderlaufgruppen starten wieder!

Mit Beginn des „Altweibersommers“ starten die Weitnauer Kinderlaufgruppen - ab diesem Herbst am Mittwoch schon um 15.15 Uhr. Schulkinder, die sich über die Schul-AG „Crosslauf“ angemeldet haben, können zum Ende um 16.00 Uhr mit den Schulbussen nach Hause fahren. Das Lauftraining findet erstmals als eine ganzjährige Veranstaltung im Rahmen des „Schule plus Verein nach 13.00 Uhr" Programms statt. Das Lauftraining wird also dieses Jahr nicht mehr nach den Herbstferien beendet, sondern solange durchgeführt, bis im Winter bei geeigneter Schneelage das Schule+Verein Langlauftraining durchgeführt werden kann. Bei Regenwetter können die Laufkinder in der Turnhalle trainieren. Dann müssen allerdings unbedingt hallentaugliche Turnschuhe benutzt werden. Sportlehrerin Elke Matthiesen von Seiten der GMS Schule Weitnau und die TV Weitnau Lauftrainerinnen Petra Bertling und Jutta Kadel freuen sich schon auf viele, entweder über die Schule oder über den TV Weitnau, angemeldete Laufkinder.


Staffelübergabe



Abteilung Fussball


Elternbrief Saison 2017-2018

Liebe Fußballeltern,


es tut sich was in Sachen Fußball in Weitnau; in Seltmans entsteht derzeit ein Kunstrasenplatz in Kooperation mit Kleinweiler-Wengen, im Jugendbereich wird die Kooperation mit diesen Vereinen und mit Missen-Wilhams ausgeweitet, die neue Saison 17-18 steht an. Dazu sind mittlerweile viele Gedanken, Gerüchte, Wahrheiten und auch Halbwahrheiten im Umlauf, die für Unsicherheit, Fragen und teils Skepsis bei Ihnen/Euch sorgen. Deshalb wendet sich die Abteilung Fußball mit diesem Elternbrief direkt an die Fußballeltern, um so unsere Positionen, Werte, Absichten und auch Erwartungen für die kommende Saison und darüber hinaus klar zu kommunizieren.

Zunächst zum Wichtigsten: Ihre/Eure Kinder. Der TV Weitnau sieht sich als sportliche und auch soziale Heimat der Kinder. Alle Kinder und Jugendlichen sind herzlichen willkommen und dürfen bei uns, in ihrer Heimat, ihrem Sport nachgehen. Dazu stehen wir in der Pflicht, die notwendigen Voraussetzungen nicht nur in Form von Sportstätten – Stichwort Kunstrasenbau Seltmans – sondern in vielerlei Hinsicht zu schaffen. Neben Pflege und Bereitstellung der Plätze und Materialien gehört es zu unseren wichtigsten Aufgaben, den Kindern und Jugendlichen möglichst qualifizierte Jugendtrainer-/innen zur Seite zu stellen – knapp zwanzig sind derzeit nötig, um alle Altersklassen adäquat abzudecken. Die Aufgaben unserer Jugendtrainer sind vielfältig; sie wickeln Trainings- und Spielbetrieb ab, teilen mit ihren Schützlingen Erfolge und Misserfolge, stehen für unsere Werte auf und außerhalb des Platzes und vermitteln den Spieler-/innen ganz nebenbei noch soziale Kompetenzen wie etwa ein gruppengerechtes Verhalten.

Alle Jugendtrainer des TV Weitnau machen diesen anspruchsvollen Job – genau wie sämtliche Mitglieder in Vorstand, Jugendleitung und Ausschuss – freiwillig und unentgeltlich und opfern dafür ihre Freizeit. Freude am Fußball und an der Arbeit mit jungen Menschen, den Verein aktiv mitgestalten, den eigenen Sohn/die eigene Tochter begleiten – Motivation wird hier aus den verschiedensten Gründen geschöpft.

Unsere Trainer alleine – das zeigt die Erfahrung – können aber in den einzelnen Teams nicht alles regeln. Weshalb wir in diesem Elternbrief auch nochmal betonen wollen, dass gerade Sie/dass gerade Ihr als Eltern äußerst wichtig für ein funktionierendes Geben und Nehmen im Verein sind/seid. Das fängt schon damit an, dass Vereine – egal ob Fußballer, Musik, Trachtler oder Schützen in der Familie als wichtig für die Gemeindeentwicklung wahrgenommen werden.

Bei den Fußballern, wie bei anderen Vereinen auch, gibt es dazu eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Abteilung mit mehr oder weniger aufwändigen Tätigkeiten zu unterstützen. Dienste wie Dresswaschen oder Fahrten zu Auswärtsspielen werden mittlerweile zumeist selbstverständlich akzeptiert. Darüber hinaus müssen auswärtige Kinder zu Training und Spieltreffpunkten gebracht werden, wofür die Eltern aus einzelnen Ortsteilen oft selbständig Fahrdienste organisieren. Für eine große und funktionierende Abteilung mit weit über hundert Jugendspieler-/innen brauchen wir aber vor allem auch Eltern, die bereit sind ein bisschen mehr zu leisten. Insbesondere eben Trainer-/innen und Betreuer-/innen. Interessierte Neuanfänger-/innen im Trainerbereich werden dabei nicht ins kalte Wasser geschmissen, sondern fangen damit an, dass sie einen erfahrenen Trainer in einem Jahrgang unterstützen und mit ihm ein Jahr lang Tore, Gegentore, Siege, Unentschieden und Niederlagen, Kickschuhebinden, Viererkette, Weihnachtsfeier und taktische Aufstellungsvarianten erleben. Danach weiß man in der Regel mehr und kann für sich selber die Frage beantworten, ob ein potentieller Löw, Nagelsmann oder Klopp in einem steckt.

Bitte machen sie sich/macht euch Gedanken gerade zu diesem Thema. Jugendtrainer-/innen sind neben unseren Kindern mit das höchste Gut im Verein!

Beim TV Weitnau machen wir seit vielen Jahren gute Erfahrungen mit der Elternkooperation. Gerade der Hüttenverkauf während der Jugendspiele hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Hierfür hat der Verein durch den Neubau von Funktionsgebäude am Hauptplatz und Kleinfeldhütte Voraussetzungen geschaffen, die von den Eltern in toller Manier aufgenommen wurden. Seit Jahren wird der Verkauf von Ihnen/Euch mit großem Erfolg in Eigenregie organisiert. Dies ist nicht nur ein toller Beitrag zum Spieltag, sondern generiert auch Gelder, die in größtmöglichem Umfang in die jeweiligen Mannschaftskassen wandern und für Ausflüge, Bekleidung und Abschlussfeste verwendet werden. Vorstand und Jugendleitung hoffen und erwarten, dass wir in dieser Hinsicht auch dieses Jahr wieder auf eine gute - und im Bereich der oben genannten Punkte vielleicht sogar ausgebaute Kooperation mit den Eltern zählen können!

Zum Abschluss noch ein paar klärende Worte zum Thema ausgeweitete Kooperation in der Jugendabteilung. Dieses Thema wurde schon mehrfach auch über Artikel z.B. im Stadionheft Heimspiel (http://www.tv-weitnau.de/informationen/informationenstadionzeitung) kommuniziert. Trotzdem ist es uns ein Anliegen auch im Elternbrief einige wichtige Punkte nochmal anzusprechen. Kooperationen im Jugendbereich gibt es seit Jahrzehnten beim TV Weitnau – allerdings nur limitiert und nur mit dem TSV Missen-Wilhams. Eine erweiterte Kooperation, die Kleinweiler-Wengen miteinschließt ist sicherlich eine Herausforderung. Beim TV Weitnau möchten wir uns dieser Herausforderung aber stellen – unter ganz klar abgesprochenen Voraussetzungen und Regeln. Die wichtigsten davon lauten:

- Trainings- und Spielort ist grundsätzlich Weitnau (Schulsportplatz) bzw. Seltmans bei schlechter Witterung.

- Unsere Vereinsphilosophie – das mehrfach kommunizierte Wertekarussell – bleibt unverändert und
wird auch von Kleinweiler-Wengen sowie Missen mitgetragen.

Wir hoffen natürlich, dass wir, gerade vor dem Hintergrund einer erweiterten Kooperation, auch weiterhin auf die Unterstützung von Ihnen/Euch zählen können. Im Kern verändert sich bei uns in Weitnau nicht so viel. Gerade in Kleinweiler und Wengen ist aber schon jetzt ein Spielbetrieb ohne Kooperation nicht mehr möglich.

Mit viel Vorfreude gehen wir nun in die neue Saison 17/18. Hoffentlich konnten wir ihnen/euch vermitteln, was uns beim TV Weitnau wichtig ist. Wir haben immer ein offenes Ohr: Sollte es Probleme in ihrem/eurem Jugendteam geben, bitte immer an Trainer, Jugendleitung oder Vorstandschaft wenden. Auf direktem Weg lassen sich die meisten Probleme schnell ausräumen. Unseren Jugendspielerinnen – und Spielern und ihnen/euch wünschen wir eine Saison mit Erfolg, vielen Toren, keinen Verletzungen und vor allem viel Spaß mit Freunden hier in Weitnau.

Mit sportlichen Grüßen,

Jugendleitung und Vorstandschaft TV Weitnau Abt. Fußball




Abteilung Fussball


Sonderausgabe der Stadionzeitung zur Jugendarbeit anläßlich des Grümpelturniers 2017.



Laufsporttag


Hauchenberglauf: Tekle wird zum Seriensieger

Alle guten Dinge sind Drei dachte sich wohl Yossief Tekle von der LG Reischenau-Zusamtal und stürmte auch bei seinem dritten Start als erster durchs Ziel am Alpkönigblick. Nach 6,8 Kilometern und 509 Höhenmetern standen 28:18 Min. auf der elektronischen Zeitanzeige. Langsamer zwar als bei seinem Rekordlauf 2015 (27:50), trotzdem aber ein Novum – drei Siege in Serie hat es bei den Herren bislang noch nie gegeben am Hauchenberg, bei den Damen war dies dem jungen Lauftalent Nada Balcarczyk in den Jahren 2014-16 gelungen. Dabei konnte sich der Ausnahmeläufer schon relativ früh von seinen härtesten Konkurrenten Quirin Schmölz (Sport Haschko Team) und Edwin Singer (Sportbuck) absetzen. Tekkle ging sofort schnell an und Schmölz hielt bis zum Kilometer zwei Schritt, dann aber musste er abreißen lassen: „Wenn Yossief auf den Flachpassagen den zweiten Gang einlegt ist er weg, es tut ihm nicht weh, wenn er da richtig Gas gibt“, so Schmölz. Im Ziel zeigte sich der Seriensieger sichtlich erfreut über den dritten Sieg am Hauchenberg in Serie. „Ein schöner Lauf. Ich hoffe ich kann nächstes Jahr wiederkommen!“ Der Status des aus Eritrea stammenden Spitzenläufers in Deutschland ist immer noch nicht ganz geklärt, nach wie vor droht eine Abschiebung.

Auch Quirin Schmölz (29:23) und der Drittplatzierte Edwin Singer (29:57) waren mit Zeiten unter 30 Minuten durchaus zufrieden, sie wiederholten damit exakt den Zieleinlauf aus dem Vorjahr; ebenfalls ein Novum in der 35-jährigen Geschichte des Laufs. Dass sie sich nun zum dritten Mal dem Eritreer geschlagen geben mussten ist für beide kein Problem, sportlich fair gratulierten sie dem Sieger im Ziel, und beide sind sich auch in der Analyse einig: „Am Hauchenberg ist Tekle kaum zu schlagen,“ so Schmölz und Singer nach dem Lauf. Grund dafür ist nach Meinung der Spitzenläufer u.A. die überragende Halbmarathonzeit Tekkles von 1:02 Std., diese Qualität ermöglicht es ihm auf den flacheren Streckenabschnitt die Lücken so weit aufzureißen, dass die Bergspezialisten auch auf den Steilpassagen nicht mehr an ihn rankommen.

Bei den Damen machte Tanja Edelmann vom Sport Haschko Team das Rennen in 37:20, nachdem sie sich in den beiden Jahren zuvor jeweils Nada Balcarczyk geschlagen geben musste, freute sich die Leutkircherin über ihren ersten Sieg am Hauchenberg. Nach Weitnau möchte sie auch nächstes Jahr gerne wiederkommen, schließlich ist es „ein schöner und abwechslungsreicher Berglauf ganz in der Nähe!“

Ob sie und Tekkle im nächsten Jahr dann tatsächlich wieder in Weitnau an den Start gehen können ist aber noch gar nicht ganz sicher. Ähnlich wie der Status des Eritreers in Deutschland hängt auch der Status des Hauchenberglaufs gegenwärtig ein bisschen in der Schwebe. Einem hohen Aufwand vonseiten des ehrenamtlichen Organisationsteams um Clemens Krinn und Elke Matthiesen steht ein immer kleiner werdendes Läuferfeld im Hauptlauf gegenüber. Und so macht man sich ähnlich wie bei anderen Ausrichtern auch beim TV Weitnau seine Gedanken, wie es weitergeht. Ein positives Signal ist, dass der erstmals angebotene Staffelwettbewerb gleich voll eingeschlagen hat. Im ersten Rennen meldeten sich 18 Staffeln für den Lauf an. Und auch sportlich hatten die Staffelläufer einiges drauf: In 33:25 stürmte die Zweier-Siegerstaffel „Langlaufteam Huskies“ vom TSV Buchenberg mit Elias Keck aus Sibratshofen und Robin Fischer aus Buchenberg ins Ziel, ganz knapp auf den Fersen waren ihnen die „Wilde Hund“ aus Sibratshofen und Missen in 33:39.

Überhaupt machten die einheimischen Läufer eine gute Figur; den Pokal des besten Weitnauer Läufers sicherte sich zum zweiten Mal in Serie Pirmin Maurus. Dabei unterbot er mit 35:09 nicht nur seine Vorjahreszeit um eine gute Minute, er sicherte sich auch gleichzeitig wieder den Titel in der Klasse M JU 18. Seine Schwester Sophia führte ganz nebenbei die schnellste Damenstaffel „Auf und Davon“ in 39:44 ins Ziel. Petra Bertling war wieder schnellste Weitnauer Läuferin; mit einer Zeit von 41:26 sicherte sie sich auch Platz zwei in der Klasse W 55. Und schließlich durfte man sich beim TV Weitnau noch über einen 1. Platz in der Klasse M 65 durch Peter Rauch freuen, der den Zielstrich in schnellen und akkurat gemessenen 45:17 Minuten passierte. Besonders erwähnenswert ist tatsächlich auch die Zeitnahme, die erstmals wieder durch das Team Kremser/Krug vom TV Weitnau in Eigenregie übernommen wurde. Eine tolle Leistung nicht nur weil gleich beim ersten Einsatz alles fehlerfrei über die Bühne ging, sondern weil das eingesparte Geld auch ein wichtiger Beitrag zum Überleben des Traditionslaufs sein kann. (mk)



Beim Start zum 35. Hauchenberglauf freuten sich nach einem heißen Sommertag viele Einzel- und Staffelläufer über die willkommene Erfrischung von oben. Bald zogen jedoch immer dunkler werdende Gewitterwolken auf, die vor allem bei den Veranstaltern des TV Weitnaus nicht mehr ganz so willkommen waren…



Wie geht es weiter mit dem Hauchenberglauf?

Als Bürgermeister Streicher am Abend nach dem Hauchenberglauf die Siegerehrung abhielt, waren dann doch noch Gewitterwolken aufgezogen, und die Sportler zogen sich unter das große Vordach der Umkleidekabinen am Sportplatz zurück. Fast symbolisch wirkte das Bild der dunklen Wolken über dem Traditionslauf, den es nun seit 35 Jahren in Weitnau gibt, denn noch ist nicht sicher ob es nächstes Jahr eine Neuauflage gibt. Wo aber drückt der Schuh?

Jedes Jahr opfern Dutzende ehrenamtliche Helfer beim TV Weitnau massenhaft Freizeit, um den Lauf überhaupt zu ermöglichen. Vom Präparieren und Ausschildern der Strecke bis zum Abbau der letzten Kuchentheke und Bierbank nach der Siegerehrung gehen Hunderte Freiwilligenstunden ins Land, noch nicht mal mitgerechnet ist hier die Organisationsarbeit in der Abteilung. Trotzdem sind die Teilnehmerzahlen eher rückläufig und vereinzelt legen Teilnehmer eine extreme Anspruchshaltung an den Tag. Da wird dann schon mal kritisiert, dass die Würste für die teilnehmenden Kinder nicht mehr umsonst waren – übrigens weil sich die Rennleitung entschlossen hat, stattdessen Medaillen für alle Kinder zu beschaffen – oder dass ein zweitplatziertes Kind keine Käseecke mehr bekommen hat. Mit dieser Einstellung wird es schwer sein, den Hauchenberglauf am Leben zu erhalten. Beim Hauchenberglauf verdient niemand Geld, die Preise fallen nicht vom Himmel, sondern werden von Sponsoren gestiftet; für stundenlangen ehrenamtlichen Einsatz steht den Helfern in der Regel ein Kaffee und Kuchen zu, den viele der Helferinnen dann auch noch im Vorfeld selbst gebacken haben. Kritik dient den Organisatoren des Hauchenberglaufes in erster Linie immer als Anregung für Verbesserungen. Wer aktiv Kritik zur Preisvergabe äußert, wird ernst genommen, solcherlei Kritik wird intern besprochen, mit dem Ziel, es im kommenden Jahr – wenn es denn eines gibt für den Hauchenberglauf – vielleicht nochmal besser zu machen. Wer kritisiert sollte sich aber auch mal Gedanken darüber machen was machbar ist für die Organisatoren, und wenn das Machbare nicht ausreicht, sich vielleicht selbst in Organisation oder Sponsorensuche einbringen.

Die oben thematisierte Kritik ist aber nicht das Hauptproblem der Organisatoren. Am schwersten wiegt das Verhältnis zwischen dem betriebenen Aufwand und den Teilnehmerzahlen, die der Arbeit gegenüberstehen – und das hat sich leider in den letzten Jahren kontinuierlich verschlechtert. Immer weniger Hobbyläufer nehmen die Herausforderung Hauchenberg an, dabei ist der Hauchenberg noch einer der wenigen Bergläufe, die Breitensportler relativ problemlos bewältigen können. Worum es in letzter Konsequenz beim Berglauf geht brachte der zweitplatzierte Lokalmatador Quirin Schmölz aus Missen im Interview mit den Siegern auf den Punkt: „Wenn du für dich dein Bestes gibst, ist es doch egal ob du erster, zweiter oder letzter wirst, dann gehst du immer zufrieden nach Hause.“ Ein schöner Vorsatz, dem bestimmt viele Breitensportler gerade auch im Staffelwettbewerb folgen können. Der Staffelwettbewerb macht Hoffnung, dass sich die Teilnehmerzahlen wieder nach oben stabilisieren und somit den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen lohnenswerter machen. Und wenn die vielen fleißigen Freiwilligen statt teils unangebrachter Kritik zwischendurch nur ein freundliches Lächeln ernten, dann steigen auch die Chancen für ein Weiterbestehen des Traditionslaufs in Weitnau. (mk)



Im Wettkampfbüro der Laufsporttag-Organisatoren muss an diesem Tag mit höchster Konzentration gearbeitet werden. Weil die bisher mit der Zeitmessung beauftragte Firma relativ kurzfristig abgesagt hatte, übernahmen die ehrenamtlichen Helfer Rosi und Erich Kremser im Trio mit Karl-Heinz Krug die Zeitmessung - alles lief "wie am Schnürchen"- und zur besten Zufriedenheit aller Teilnehmer!


Orga- Chef Clemens Krinn und Bürgermeister Streicher bedankten sich bei Dieter Herz, der diesen Laufsporttag jahrzehntelang geleitet, betreut und über das Architekturbüro Herz und Lang gesponsort hatte. Zu diesem Jubiläumslauf war der vielbeschäftigte Architekt zwar nicht mehr in der Wettkampfleitung oder auf der Laufstrecke tätig- dafür hatte er in Vertretung für einen fehlenden Helfer einen heißen Job hinter dem Grill übernommen.


Von links nach rechts: 2. Platz Marie-Luise Heilig-Duventäster, 1. Platz Tanja Edelmann, 3. Platz Katharina Henn


Von links nach rechts: 2. Platz Quirin Schmölz, 1. Platz Yossief Tekle, 3. Platz Edwin Singer



Abteilung Mountainbike


Die TV Weitnau Mountainbike-Gruppen eröffnen ihre Radl-Saison 2017

Wenn das Wetter mitspielt, starten die Weitnauer Ritzelschinder schon ab Samstag, den 29. April in die neue Radsaison - und für dieses Jahr einigten sich rund 20 Teilnehmer der vorbereitenden Sitzung am 20.04. auf eine neue Uhrzeit: Treffpunkt für die Ausfahrt wird regelmäßig um 15.30 Uhr sein!

Jeden Samstag sollen wieder regelmäßig gemeinsame Ausfahrten stattfinden. Je nach Selbsteinschätzung, Lust und Laune kann entweder in der Profi- Gruppe der Ritzelschinder mit Charlie Singer und Alfred Schneider - oder in der Genießergruppe mit Marion Wiedemann und Alexander Streicher geradelt werden. Nach den ca. 2-stündigen Touren besteht das Angebot, den Radlerabend gemeinsam ausklingen zu lassen. Bei geeigneter Witterung ist aber auch geplant, einmal im Monat längere Ausfahrten anzubieten. Diese werden jedoch vorher angekündigt. Der bewährte „Fahr-Technik-Kurs“ von A. Schneider und M. Wassermann wurde bei der Mitgliederversammlung ebenso angefragt wie (neu-) auch ein „“Schrauber-Kurs“ („1. Hilfe bei der Fahrradpanne“). Zudem gibt es immer mehr Interessenten, die einmal im Monat eine gemeinsame Rennradtour unternehmen möchten und dazu bei Wolfgang Burger als Tourleiter angefragt haben. Infos dazu folgen ebenfalls im Laufe der Saison. Auch eine mehrtägige Radtour ist - wie jedes Jahr - in Planung. Sie wird voraussichtlich im September stattfinden.

Neue Mitglieder in den Gruppen sind jederzeit willkommen. Sie sollten allerdings nach einer einmaligen „Schnupperteilnahme“ Vereinsmitglied beim TV Weitnau werden.

Bei Rückfragen bitte an Charlie Singer, Tel: 08375/731 wenden.


Nauders 2016

Beim mehrtägigen Ausflug der TV Weitnau Ritzelschinder begeisterten sich die Biker letztes Jahr an der prachtvollen Natur rund um Nauders - und natürlich auch an prachtvollen Anstiegen und Abfahrten in den Südtiroler Bergen! (Bild : Alfred Schneider)



Abteilung Fussball


Bestellmöglichkeit und Anprobetermin von Trainingsbekleidung der Abteilung Fußball



Abteilung Ski


Alles bestens vorbereitet „fürs Ski-Lifteln“ in Weitnau?

Nachdem es nun endlich zum Ende der Weihnachtsferien herrlich geschneit hatte, konnten die 2 Gruppen der Schüler-AG „Ski alpin“ mit je 12 Kindern gleich am ersten Schultag durchstarten. Etliche Mamas und Papas hatten bis 14 Uhr ihre Sprösslinge zum Weitnauer Argental Skilift begleitet und den TV Weitnau Trainer Anton Maurus und Hannes Vetter, Sportlehrer an der GMS Weitnau übergeben. Im Anschluss konnten die Eltern zuschauen, wie sich ihre Kinder unter Anleitung der Ski- Trainer 2 Stunden lang auspowerten und großen Spaß auf der tollen Piste hatten. Einige Eltern ließen sich nicht lumpen und schnallten selbst die Skier an oder animierten die jüngeren Geschwisterkinder dazu, es den „Großen“ nachzumachen.

Bei aller Freude über diesen lang ersehnten, ersten Skitag lag aber auch eine gemeinsame Traurigkeit über diesem Skitag, denn Hans, DER TVW-SKITRAINER, dem so viele Weitnauer Kinder und Eltern ihren Spaß am alpinen Skifahren verdanken, konnte nicht mehr dabei sein – und er wird noch lange von allen Skibegeisterten schmerzlich vermisst werden!

Solange es die Schneeverhältnisse zulassen findet die Ski alpin AG jeden Montag von 14.00 bis 16.00 statt. Der Argental Skilift ist am Samstag und Sonntag von 9.30 – 16.00 und am Montag bis Freitag von 13.00 bis 16.00 in Betrieb. Wer Lust dazu hat, ist zum Skifahren in Gemeinschaft eingeladen. Auch das benachbarte Widdumstüble hat an diesen Tagen länger geöffnet und lädt zum „Einkehrschwung“ ein.